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1. Welche verschiedenen Typen von Wasserbetten gibt es?

Hier unterscheiden wir folgende 3 Grundtypen:
Schlauch-Wassermatratzen, Hard-Side Wasserbetten und Soft-Side Wasserbetten.


So ist eine Schlauch-Wassermatratze kaum mit einem richtigen Wasserbett zu vergleichen. Das Einzige, was beide miteinander verbindet, ist das Medium Wasser. Es besteht aus mehreren schmalen und nebeneinander liegenden, mit Wasser gefüllten Schläuchen. Diese wiederum sind zwischen zwei Schaumstofflagen eingebettet. Die Wellenberuhigung wird durch einen eingelegten Polyuretanschaum innerhalb des Wassersackes erreicht. Das System selbst kommt mit einer sehr niedrigen Wassermenge aus und kann deshalb ohne weiteres auf einen normalen Lattenrost gelegt werden. Alle Vorteile eines echten Wasserbettes gehen allerdings durch einen solchen Aufbau verloren.

Die ersten richtigen Wasserbetten waren Hard-Side Betten. Bei dieser inzwischen überholten Version des Bettaufbaus wird die Wassermatratze direkt in eine starke Holzumrahmung gelegt, welche ihr den seitlichen Halt gibt. Das Ganze ruht auf einer Bodenplatte, die von Gewichtsverteilern unterstützt wird. Zwischen der Wassermatratze, dem Holzrahmen und der Bodenplatte befindet sich eine Sicherheitsfolie, die das Wasser bei einer eventuellen Perforation der Matratze auffängt.

Die heute aktuelle und gebräuchlichste Form eines Wasserbettes ist das Soft-Side Bett. Bei diesem Typ Wasserbett besteht die seitliche Umrandung größtenteils aus Schaumrahmen, wobei der untere Teil auf der Bodenplatte befestigt ist und der obere Teil sich mit der Matratze frei bewegen kann. Dieser trotzdem sehr stabile Umbau sorgt dafür, dass ein Soft-Side Wasserbett ohne den sonst üblichen Holzrahmen (siehe Hard-Side Bett) aufgestellt werden kann.

Bei den neuesten Entwicklungen in Bezug auf Soft-Side Rahmen wird das untere Schaumteil durch ein formstabiles Kunststoffprofil ersetzt. Dadurch wird die Festigkeit als auch die Langlebigkeit enorm gesteigert.



2. Welche Bettgestelle können benutzt werden?

Ein modernes Soft-Side Wasserbett kann in jedes Bettgestell eingebaut werden. Die damit erreichte Optik entspricht einer herkömmlichen Matratze. Wasserbetten mit einem geteilten Schaumrand ist dabei der Vorzug zu geben. Der Grund dafür besteht in der besseren Handhabung des Bettes beim Sauber-, als auch beim ganz alltäglichen Bettenmachen. Hard-Side Wassermatratzen brauchen, wie schon angesprochen, ein starkes Holzgestel,l um den seitlichen Druck des Wassers zu widerstehen. Es wird also sehr selten möglich sein, eine Hard-Side Wassermatratze in ihr vorhandenes Bettgestell zu integrieren, da dies für eine solche Druckbelastung nicht konstruiert ist.


3. Welches Gewicht hat ein Wasserbett?

Das Gewicht eines Wasserbettes ist abhängig von dem Grundtyp. Ein typisches Wasserbett erreicht ein Gewicht von ca. 150 kg/m². Verglichen mit der Druckbelastung Ihres Kühlschrankes, (Standfläche 50x50 cm), ist diese höher als der gleiche Ausschnitt eines Wasserbettes! Sollten Sie eine Familienfeier planen, mit sagen wir mindestens 10 Personen, machen Sie sich kaum Gedanken über die Gewichtsbelastung Ihres Wohnzimmers. Die 10 Personen sind aber schwerer und haben eine höhere Punktbelastung als ein normales Wasserbett je erreichen könnte.


4. Kann mein Wasserbett platzen?

Nein, weil ein Wasserbett ein druckloses System ist. Sie können sich bei geöffnetem Füllstutzen auf ein Wasserbett setzen und trotzdem tritt kein Wasser aus, so dass selbst bei einer eventuellen Perforation der Wassermatratze sich das Wasser nur sehr langsam in der Sicherheitswanne sammeln würde.


5. Wie oft muss man das Wasser wechseln?

Das Wasser der Wassermatratzen muss man nur wechseln, wenn man umzieht. Gegen die Algen- und Bakterienentwicklung wird regelmäßig ein Frischhaltemittel beigegeben.


6. Werden Wasserbetten beheizt?

Eine Wasserbettenheizung besteht aus einem Heizsystem und einem einstellbaren Thermostat. Das Heizelement wird unter die Wassermatratze gelegt und ist mit einem Thermostat verbunden, welches sich außerhalb des Bettes befindet. Gute Heizelemente haben einen Wärmesensor, der in dem Heizsystem eingebaut ist. Die meisten Heizelemente werden von den verschiedenen europäischen Sicherheitsinstituten (VDE, TÜV, KEMA, BENOR) getestet und sind sehr sicher, wenn sie laut Richtlinien des Herstellers gebraucht werden.


7. Wie hoch ist der Stromverbrauch eines Wasserbettes?

Ein Soft-Side Wasserbett ist ein gut isoliertes System (Schaumprofil, Sockel, Überzug etc., schließen das komplette Bett gut ein). Der Stromverbrauch liegt im Durchschnitt bei ungefähr 1 KW/h pro Tag. Schlafzimmertemperatur, Bettgröße, Isolationswert des Deckbettes etc... bestimmen natürlich auch den Verbrauch.


8. Kann ich meine Heizung im Sommer ausschalten?

Nein. Die Zimmertemperatur im Hochsommer reicht nicht um Ihr Wasserbett auf angenehmer Temperatur zu halten. Die Heizung wird im Sommer nur ab und zu aktiv sein und so auch wesentlich weniger verbrauchen. Wenn es sehr warm ist, wird die empfohlene Mindesttemperatur von 25 Grad als angenehm kühl empfunden.

 

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